18.3. | The Life of Chuck

18.00/20.30

In Kooperation mit der Volkshochschule Bremerhaven
und im Rahmen der Literarischen Wochen 2026

Vor der 18.00 Uhr-Vorstellung gibt es eine Einführung von Silke Siedenburg (Kommunales Kino Bremerhaven).

Die 20.30 Uhr-Vorstellung wird in der englischsprachigen Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Gleich im ersten Kapitel kündigt sich der Untergang der Welt an. Halb Kalifornien scheint im Wasser versunken zu sein, einfach abgebrochen und weggespült. Schnell folgen weitere Hiobsbotschaften und dann dauert es nicht mehr lange, bis Bildschirme dunkel werden, Fernsehnachrichten abbrechen und Autos mitten auf der Straße stehen bleiben. Irgendwann gehen auch die Lichter aus. Und dann ist da noch Chuck, dessen Botschaften jetzt plötzlich überall auftauchen, auf Plakaten, im Fernsehen und nach dem Blackout auf Fenster projiziert. „Thank you, Chuck, for 39 Years“. Schön und gut, doch Dank wofür eigentlich genau? Der Film basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Stephen King, aber das Publikum erwartet kein handelsüblicher Katastrophenfilm. Im Gegenteil präsentiert der Regisseur Mike Flanagan eine im Kern leichtfüßige und gleichzeitig tiefgründige Auseinandersetzung mit philosophisch-existenziellen Fragen in Form eines spannenden Gedankenexperiments. Ein Film, der die ganze Tragik und Schönheit des Lebens feiert.

USA 2024, Regie: Mike Flanagan, Darsteller: Mark Hamill, Tom Hiddleston, Chiwetel Ejiofor, ab 12, 110 min

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