In der Regel können die Karten sieben Tage im Voraus erworben werden. Sollte ein Film noch nicht im Angebot sein, so besuchen Sie die Website bitte später noch einmal.
Alternativ können Sie auch die CineMotion Smartphone App verwenden.
Das Koki-Team wünscht allen Filmbegeisterten gute Unterhaltung.
Als Einstimmung gibt es vor beiden Vorstellungen eine Kurzführung im Kunstmuseum durch Nico Rosenfeld(17.30 und 20.00 Uhr).
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Anlässlich ihres 150. Geburtstages begeben sich die Regisseurinnen Annelie Boros und Vera Brückner mit der Hauptdarstellerin Katharina Stark auf die Spur dieser außergewöhnlichen Frau. Herausgekommen ist eine ungewöhnliche und eigenwillige Mischung aus Dokumentation und Fiktion, in der Zeitebenen und Figuren verschwimmen. Mal agiert Katharina Stark als Schauspielerin in der Gegenwart, mal scheint sie mit der Figur zu verschmelzen. Außerdem kommen drei Expertinnen zu Wort, die französische Paula-Biographin Marie Darrieussecq, die amerikanische Kunsthistorikerin Diane Radycki und die Leiterin des Worpsweder Barkenhoffs Beate Arnold. Sie alle nähern sich einer Künstlerin, die für ihre damals neuartige Darstellung von Mutterschaft, Frausein, Kindheit und Nacktheit bekannt wurde. Ein poetischer Film über künstlerische Freiheit und weibliche Selbstbestimmung, über eine unkonventionelle Künstlerin, die 1907 mit nur 31 Jahren starb.
Deutschland 2026, Regie: Annelie Boros und Vera Brückner, Darsteller: Katharina Stark, Dominique Devenport, Enno Trebs, ab 6, 95 min
Der Regisseur Raul (Leonardo Sbaraglia) kommt mit dem Drehbuch seines neuen Films „Bitteres Fest“ nicht so recht voran. In diesem Drehbuch wiederum geht es genau um dieses Problem der Schreibblockade: Der Filmemacherin Elsa (Barbara Lennie) fehlt es nach dem Tod ihrer Mutter an der nötigen Inspiration für ihr neues Projekt. Zwei Regisseure, zwei Drehbücher, zwei Perspektiven; in seinem neuen Film verbindet der Regisseur Pedro Almodovar diese beiden Ebenen zu einem in sich verschachtelten Drehbuch im Drehbuch. Ein raffiniertes Spiel, in dem Realität und Fiktion fließend ineinander übergehen, sich überlagern und schließlich fast nicht mehr zu unterscheiden sind. Und am Ende stellt sich nicht nur für Raul die Frage, ob das Leben anderer Menschen überhaupt als Inspirationsquelle benutzt werden darf und wo die ethischen Grenzen einer solchen Aneignung liegen.
Spanien 2026, Regie: Pedro Almodovar, Darsteller: Barbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sanchez-Gijon, ab 12, 112 min
In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle (ZGF) und der Koordinierungsstelle Istanbul der Ortspolizeibehörde anlässlich der Ausstellung „Was ich anhatte“ vom 18.11 bis 2.12. in der Passage (ehemaliges Kino im Columbus-Center)
Der Film erzählt die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens der neunziger Jahre – erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren oder als Objekt mehr oder weniger origineller Herrenwitze herhalten mussten. Die jungen Regisseurinnen Eva Müller und Isabel Schneider setzen die Aussagen ihrer Protagonistinnen durch geschickte Montage raffiniert in Szene und lassen viele eingespielte Fernsehausschnitte entweder ganz ausführlich oder auch knapp und knackig kommentieren. Eine ganze Generation wurde damals vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert, sei es durch Thomas Gottschalks „Wetten, dass…?“ oder die „Harald-Schmidt-Show“. Aus heutiger Sicht stellt sich da die Frage: Was hatten (und haben) Humor, Witz und Unterhaltung mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Eine Zeitreise zurück zu den Lachern und dem Frauenbild der 90er Jahre.
Deutschland 2026, Regie: Isabel Schneider und Eva Müller, mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster, Esther Schweins, ab 12, 96 min
Vor beiden Vorstellungen wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten (16.00 und 19.00).
Nach beiden Vorstellungen gibt es ein Filmgespräch moderiert von Johanna Knoop (Polizei) und Kathrin Stern (ZGF).
Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.