25.11. | Was haben wir gelacht

18.00/20.30

In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle (ZGF) und der Koordinierungsstelle Istanbul der Ortspolizeibehörde anlässlich der Ausstellung „Was ich anhatte“ vom 18.11 bis 2.12. in der Passage (ehemaliges Kino im Columbus-Center)

Der Film erzählt die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens der neunziger Jahre – erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren oder als Objekt mehr oder weniger origineller Herrenwitze herhalten mussten. Die jungen Regisseurinnen Eva Müller und Isabel Schneider setzen die Aussagen ihrer Protagonistinnen durch geschickte Montage raffiniert in Szene und lassen viele eingespielte Fernsehausschnitte entweder ganz ausführlich oder auch knapp und knackig kommentieren. Eine ganze Generation wurde damals vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert, sei es durch Thomas Gottschalks „Wetten, dass…?“ oder die „Harald-Schmidt-Show“. Aus heutiger Sicht stellt sich da die Frage: Was hatten (und haben) Humor, Witz und Unterhaltung mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Eine Zeitreise zurück zu den Lachern und dem Frauenbild der 90er Jahre.

Deutschland 2026, Regie: Isabel Schneider und Eva Müller, mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster, Esther Schweins, ab 12, 96 min

Vor beiden Vorstellungen wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten (16.00 und 19.00).

Nach beiden Vorstellungen gibt es ein Filmgespräch moderiert von Johanna Knoop (Polizei) und Kathrin Stern (ZGF).

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